13. Weissburgunderpreis 2014

Zahl 13 brachte Glück
Ilbesheimer Weißburgunderpreis geht an die Weingüter Schroth und Bergdolt-Reif & Nett

Ein feiner Geschmack im Glas trotz schwieriger Anbaubedingungen – dieses Thema wurde bei der Verleihung des diesjährigen Weißburgunderpreises angesprochen. Die Ilbesheimer Vereinigung Gast und Wein vergab den Preis nun zum 13. Mal – diese Zahl brachte zwei Weingütern aus Duttweiler und Asselheim Glück. Sieger der Fachjury-Verkostung war das Weingut Schroth, den Publikumspreis gewann das Weingut Bergdolt-Reif & Nett. Während des Ilbesheimer Kalmitweinfestes konnten die Besucher am vergangenen Samstagabend insgesamt neun Weine im Dorfmittelpunkt verkosten. Damit hatte es ein Wein mehr in die Finalprobe geschafft als in den Vorjahren. Ohne zu wissen, um welchen Wein es sich handelt, probierten die Besucher die verschiedenen Tropfen und wählten anschließend den Wein, der ihnen am besten geschmeckt hatte. Rund 250 „Publikumswähler“ gaben ihre Stimme ab. Damit blieb die Teilnehmerzahl im Vergleich zum letzten Jahr konstant.

Auch diesmal war die Entscheidung eng. 54 Stimmen entfielen auf den Wein mit der Probennummer 1, den Weißburgunder Avantgarde 2013 von Bergdolt-Reif & Nett aus Duttweiler, der sich damit den Publikumspreis sicherte. Ganz knapp dahinter lag der Wein mit der Probennummer 9 vom Weingut Schädler aus Ruppertsberg. Die Fachjury überzeugt hatte der 2013er Weißburgunder des Weingutes Schroth aus Asselheim mit der Probennummer 6.

„Alle Finalisten haben super geschmeckt“, fand Christina Fischer. Die Weinprinzessin der Verbandsgemeinde Landau-Land übereichte gemeinsam mit Landrätin Theresia Riedmaier, Verbandsbürgermeister Thorsten Blank, Ortsbürgermeister Peter Hieb und Marc Silbernagel, dem Vorsitzenden des Vereins Gast und Wein, die Preise. Alle übrigen Finalisten konnten sich über eine Urkunde freuen und über den Erfolg, es unter 169 Weinen unter die besten 9 geschafft zu haben.

Schönes, warmes Sommerwetter hatte viele Besucher am Sonntagabend zur Preisverleihung auf die Kleine Kalmit gelockt. Sie wollten erfahren, ob ihr Lieblingswein gewonnen hatte und den Sonnenuntergang bei herrlicher Aussicht auf dem Kalmitfest genießen. Die beiden Sieger-Weingüter nahmen ihre Wanderpokale mit nach Hause, die der Pfälzer Künstler Stefan Müller gestaltet hat. Die aus Kalksteinen der Kleinen Kalmit gestalteten Skulpturen zeigen jeweils die Arbeit im Weinberg und im Weinkeller. Jedes Jahr, wenn die Pokale am Kalmitfest zusammenkommen, bilden sie eine Einheit und zeigen, dass ein perfekter Wein nur unter Achtung der Natur und mit größtem Sachverstand in Weinberg und Keller entstehen kann. Ein Jahr lang bleiben die Kunstwerke bei den Gewinnerweingütern und treffen dann beim Weißburgunderpreis 2015 wieder zusammen.

Für die Teilnehmer am Publikumspreis die Auflösung, welches Weingut sich hinter welcher Nummer verbarg:

Reihenfolge nach Verkostungsnummer

1: Weingut Bergdolt-Reif & Nett, Duttweiler
2: Weingut Krebs, Freinsheim
3: Weingut Jülg, Schweigen
4: Weingut Kirchner, Freinsheim
5: Weingut Lidy, Frankweiler
6: Weingut Schroth, Asselheim
7: Weingut Siegrist, Leinsweiler
8: Weingut Klaus Meyer, Rhodt
9: Weingut Schädler, Ruppertsberg