Kapelle „Zum Trost der armen Seelen“ auf der Kleinen Kalmit

Schon in der heidnischen Zeit galt die Kleine Kalmit (271m) als Heim von Wetterdämonen, weil sich Gewitter und Hagel, die vom Pfälzer Wald kamen, hier entluden. Als die Gegend christlich wurde, errichteten Bauern auf dem Gipfel ein Wetterkreuz, um die bösen Wetter abzuwehren. Die Kapelle wurde 1851 von der Nachbargemeinde Arzheim auf dem Gipfel der Kleinen Kalmit erbaut, welche 1852 dem heiligen Michael und dem Gewitterheiligen Donatus geweiht wurde.

 

Nach der Zerstörung im 2.Weltkrieg wurde sie Anfang der 50er-Jahre wieder aufgebaut.

 

Die Kapelle wurde erstmals wieder 2008 in den Sommermonaten bis Mitte Oktober sonntags von 14.30 bis 17 Uhr zur Besichtung geöffnet.