Ilbesheimer Kirche

Unter die Südflanke der „Kleinen Kalmit“, des Ilbesheimer Hausbergs, schmiegt sich die Kirche des Dorfes. Ursprünglich gab es im Ort seit der Reformation nur Protestanten, seit etwa 25 Jahren ist die wachsende katholische Gemeinde mit ihren Gottesdiensten zu Gast.

Erbaut wurde das Gotteshaus unter der Herrschaft der Herzöge von Pfalz-Zweibrücken in den Jahren 1717-1719. In jener Epoche verfolgte die Obrigkeit ein ehrgeiziges Ziel: Überall dort, wo nach Kriegszerstörung oder aus anderen Gründen Kirchen fehlten, sollten würdige und zweckmäßige Gebäude mit vorzüglicher Architektur entstehen. Dabei sollte sich der Einsatz finanzieller Mittel in bescheidenen Grenzen halten.

 

Vor der heutigen Kirche muss es in Ilbesheim einen Vorgängerbau gegeben haben, der dem heiligen Laurentius gewidmet war und zu dem nach alten Quellen sogar eine Wallfahrt bestand.

 

Ja, dann ist da noch das vierstimmige Geläute, Martin Luther, Johannes Calvin, Ullrich Zwingli und dem Schwedenkönig Gustav Adolf gewidmet. Warum wohl ausgerechnet ein Prinz von Hessen-Cassel die älteste erhaltene Glocke der Ilbesheimer Kirche bezahlt hat? – Einige Historiker tippen auf eine Romanze mit Folgen, die auf diese Weise abgegolten worden sein könnte.

 

Nicht immer feiern wir hier Gottesdienst in unserer Kirche:
 Jedes Jahr gibt es am letzten Sonntag im Juni einen Gottesdienst im Grünen am Kapellchen auf dem Gipfel der Kleinen Kalmit, am letzten Sonntag im Juli findet der Gottesdienst im Rahmen des Kalmit -Weinfestes in der neu 2007 eröffneten Weinscheune im Dorfmittelpunkt statt.