Kleine Kalmit

Der Name „Kleine Kalmit“ stammt von der Bezeichnung mons calvus „Kahler Berg“.

 

Die Erhebung von Kalkablagerungen bildete sich bei der Absenkung des Rheingrabens vor 30 Millionen Jahren. Heute ist sie ein Naturschutzgebiet, in dem die seltene Küchenschelle besonders gut gedeiht. Daneben wachsen auch Orchideen und andere außergewöhnliche Pflanzen. Die Kleine Kalmit besteht aus weißgrauem Tertiärkalk, der von einer dünnen Humusschicht bedeckt ist.

 

Früher wurde hier Kalk abgebaut und in den Kalköfen von Ilbesheim und Arzheim gebrannt oder als Straßenschotter verwendet. Dieser Kalk diente auch als Baustoff zur Errichtung der Festung Landau. Noch heute zeugen die Trichter von dem damaligen Kalkabbau. Die kleine Kapelle wurde 1851 von der Nachbargemeinde Arzheim errichtet. Sie grenzt an Ilbesheimer Gemarkung und ist mit 271 m die höchste Erhebung im Rheingraben.